In Deutschland könnte es zu einem Ausfall der Kommunikationssysteme kommen. Das hat unter anderem die Flutkatastrophe im Ahrtal gezeigt. Wochenlang war dort die Kommunikation eingeschränkt.
Deshalb lohnt es sich für jeden einzelnen sich Gedanken zu machen ob und wie er in einem solchen Krisenfall kommunizieren kann und will. Rudi Dahlfeld, Sicherheits- und Kommunikationsexperte gab Tipps aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung an die Teilnehmer weiter.
Die wichtigsten Punkte in der Zusammenfassung:
- Der Amateurfunk ist für so einen Krisenfall die beste Lösung - allerdings benötigt es hierzu gute Kenntnisse und ein Amateurfunkzeugnis, welches nur nach einer bestanden Prüfung bei der Bundesnetzagentur zu erhalten ist. Infos, wie man Funkamateur wird, findest du hier!
- Ein kostengünstiges Einsteigergerät ist beispielsweise das "Baofeng" Funkgerät. (Im Internet in vielen Shops erhältlich). Ohne Funklizenz allerdings nur zum "Hören" zulässig, nicht zum "Senden".
- Alternative wäre der CB-Funk. Dieser hat allerdings nur eine sehr eingeschränkte Reichweite und eignet sich nur um im direkten Umfeld zu kommunizieren. PMR446 Funkgeräte können in Deutschland anmelde- und gebührenfrei von Jedermann benutzt werden.
Wer bei dem Vortrag nicht dabei sein konnte, aber trotzdem Interesse an dem Thema hat, kann sich gerne an Rudi Dahlfeld wenden. Bitte eine e-Mail an: mainfranken@selberdenker24.de . Wir leiten diese Anfrage dann direkt an Rudi Dahlfeld weiter.
Veröffentlicht von Fredy